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Futter umstellen: Schritt für Schritt

Ein plötzlicher Wechsel kann den Magen durcheinanderbringen. Langsam umstellen heißt: über einige Tage immer etwas mehr neues und weniger altes Futter.

Hunde: etwa eine Woche

  • Tag 1–2: ¼ neues, ¾ altes Futter.
  • Tag 3–4: halb und halb.
  • Tag 5–6: ¾ neues, ¼ altes Futter.
  • Ab Tag 7: nur noch neues Futter.

Bei empfindlichem Magen nimm dir mehr Zeit.

Katzen: eher ein bis zwei Wochen

Viele Katzen fressen gemischtes Futter nicht. Stell das neue Futter deshalb in einem eigenen Napf daneben.

Erst einen Teelöffel neben die gewohnte Mahlzeit, dann jeden Tag etwas mehr Neues und weniger Altes. Nach etwa zwei Wochen kann das alte Futter weg.

Wichtig bei Katzen

Frisst deine Katze das neue Futter nicht, zwing sie nicht und lass sie nicht hungern. Schon 24 Stunden ohne Futter können bei einer Katze ernst sein. Biete das alte Futter wieder an und sprich mit deiner Tierärztin.

Gleiche Energie, neue Grammzahl

Neues Futter hat oft eine andere Energie pro 100 g. Rechne die Menge deshalb neu, sonst fütterst du, ohne es zu merken, mehr oder weniger als vorher. Der Futterrechner macht das in einer Minute.

Wann zur Tierärztin?

  • Erbrechen oder Durchfall gehen trotz langsamer Umstellung nicht weg.
  • Deine Katze frisst einen Tag lang nichts.
  • Dein Tier bekommt ein Futter von der Tierärztin oder ist krank: Dann die Umstellung vorher besprechen.

Wie lange genau?

Die Quellen sind sich nicht einig: von mindestens 3 Tagen (WSAVA) bis etwa 14 Tagen bei Katzen (PDSA). Dass ein Weg der beste ist, ist nicht belegt. Eine Woche beim Hund und ein bis zwei Wochen bei der Katze liegen in der Mitte.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Beim Hund meist etwa eine Woche, bei der Katze oft ein bis zwei Wochen. Bei empfindlichem Magen länger.

Kann ich auch sofort wechseln?

Manche Tiere vertragen das, andere bekommen Erbrechen oder Durchfall. Langsam ist sicherer.

Mein Hund hat bei der Umstellung Durchfall. Was tun?

Geh einen Schritt zurück und stell langsamer um. Hört es nicht auf, sprich mit deiner Tierärztin.

Quellen

Stand: Oktober 2026